Prostata-MRT
Die Prostata-MRT erzeugt mit Hilfe eines Magnetfelds hochaufgelöste Bilder der Prostata und wird bei der Vorsorge und Diagnose von Prostata-Karzinomen eingesetzt.
Was wird untersucht?
Wann ist eine Prostata-MRT sinnvoll?
Die häufigsten Gründe für eine Prostata-MRT sind:
• Abklärung, ob ein Prostata-Karzinom vorliegt, insbesondere bei unklar erhöhtem PSA-Wert
• Genaue räumliche Detektion des Karzinoms für eine gezielte Probeentnahme (Biopsie)
• Bei bekanntem Karzinom genaue Ausbreitungsdiagnostik zur Therapieplanung
• Bei bekanntem Karzinom mit geringer Aggressivität gezielte Überwachung (active Surveillance), um ein Voranschreiten der Erkrankung rechtzeitig zu erkennen
Wie funktioniert das Verfahren?
Bei der Prostata-MRT werden hochaufgelöste Bilder der Prostata erzeugt. Neben dynamischen Sequenzen mit Kontrastmittelanflutung sind insbesondere sogenannte „diffusionsgewichtete Bilder“ entscheidend bei der Abklärung, ob ein Prostata-Karzinom vorliegt. In diesen Sequenzen wird die Beweglichkeit von Wassermolekülen im Raum gemessen. Bei einem relevanten Prostatakarzinom ist diese Beweglichkeit eingeschränkt. Die Techniken erfordern gegenüber den meisten anderen MRT-Untersuchungen mehr Zeit und eine entsprechende technische Geräteausstattung.
»Detaillierte Erklärungen zur Kernspintomographie
Wie läuft die Untersuchung ab?
Die Untersuchung dauert etwa 30 Minuten. Für die Untersuchung wird gadoliniumhaltiges Kontrastmittel benötigt, das sehr gut verträglich ist. Die Untersuchung wird nach standardisierten Kriterien ausgewertet (aktuell PI-RADS 2.1) und mit Ihnen im Anschluss besprochen.
Fragen zum Prostata-MRT?
Sollten Sie Fragen bezüglich der Untersuchung haben, wenden Sie sich bitte an unsere Praxis.