Unser CT-Gerät:

CT-Gerät

Im ZfP Weissenau steht unser neues 16-Zeilen- Spiral-CT.

Aufnahmen von Lunge und Bauchraum gehen jetzt innerhalb von 10 Sekunden.

Nur der Aufbau des Gerätes dauerte etwas länger:

CT Installation

Als PDF ladenComputertomographie

 

Neue Bildrekonstruktion im CT

Wir haben unseren Computertomographen mit einer neuen Rechnertechnik aufgerüstet.

Das neue Verfahren der Bildrekonstruktion (iterative Bildrekonstruktion) erlaubt eine Reduzierung der Strahlendosis um 30 - 60% bei gleicher oder besserer Bildqualität. So werden unsere Patienten schonender untersucht.

 

Die Computertomographie = CT ist eine spezielle Untersuchungstechnik, um Querschnittbilder des menschlichen Körpers anzufertigen.
Dabei rotiert eine Röntgenröhre mit einem gegenüberliegenden Detektorkranz um den Körper des Patienten. Der Detektor besteht aus vielen einzelnen Elementen, die die Röntgenstrahlen, die durch den Körper des Patienten treten, laufend registrieren und als elektrisches Signal zum Bildrechner senden. Hier wird aus den vielen einkommemden Daten ein Querschnittsbild des durchstrahlten Körperteils errechnet und auf einem Bildmonitor dargestellt. Auf diesen Bildern stellen sich nicht nur die Knochen, sondern auch alle Weichteile und inneren Organe kontrastreich und in hoher Detailtreue dar.

Die heutige Generation der Computertomographen, wie auch unser Gerät, sind die Spiral-CT's. In diesen Geräten werden die Schnittbilder nicht einzeln nacheinander aufgenommen, sondern 16 Schichten gleichzeitig fortlaufend. Dabei drehen sich Röntgenröhre und Detektor kontinuierlich um den Patienten, während dieser durch den Tunnel des Gerätes gefahren wird. Dabei entsteht ein Satz von Meßdaten, der eine Spirale durch den Patienten repräsentiert. Aus diesem Datensatz werden die eigentlichen Schnittbilder mit beliebiger Schichtdicke errechnet. Durch diese Technik werden die CT-Bilder wesentlich schneller aufgenommen und außerdem die Strahlendosis reduziert.

Ablauf der Untersuchung:

Sie werden auf der beweglichen Liege des Gerätes gelagert, und für die Aufnahmen durch die etwa 75cm weite Öffnung des CT-Gerätes gefahren. Zunächst wird eine Übersichtsaufnahme gefahren, um darauf die eigentliche Schnittbilduntersuchung zu planen. Es entsteht eine kurze Pause, während der wir an der Bedienungskonsole die Lage und Anzahl der notwendigen Schnittbilder planen.
Dann erfolgt die Aufnahme der Schnittbilder, während der Sie erneut durch die Öffnung des Gerätes gefahren werden. Sie sollten während der Aufnahme ruhig liegen und nicht sprechen, um die Aufnahmen nicht durch Bewegungen zu stören.
Da auch die Atembewegungen Bildstörungen verursachen können, müssen Untersuchungen des Brust- und Bauchraumes mit Atemanhalten durchgeführt werden. Sie bekommen durch einen Lautsprecher Atemkommandos, wann Sie einatmen, Luft anhalten und weiteratmen sollen.

Je nach Fragestellung der Untersuchung müssen die Aufnahmen nochmals mit Injektion von Röntgenkontrastmittel wiederholt werden. Hierzu wird Ihnen das Kontrastmittel über eine Nadel in eine Armvene gespritzt. Dadurch werden die Blutgefäße, aber auch viele krankhafte Veränderungen, sichtbar gemacht.

Bei Untersuchungen im Bauchraum ist es oft notwendig, die Darmschlingen von anderen Organen gut abzugrenzen. Zu diesem Zweck bekommen Sie von uns 1 bis 11/2 Liter in Wasser stark verdünntes Kontrastmittel zum Trinken. Dieses Kontrastmittel müssen Sie über 1 bis 11/2 Stunden gleichmäßig verteilt vor der Untersuchung trinken

Mögliche Nebenwirkungen und Komplikationen:

Außer der sehr geringen Strahlenbelastung stellt die CT kein Risiko dar.

Kontrastmittel:

Die intravenös gespritzten Röntgenkontrastmittel werden normalerweise problemlos vertragen. Manchmal gibt es aber Patienten, die allergisch auf Röntgenkontrastmittel reagieren. Die Reaktion kann milde sein, mit Hautausschlag, Juckreiz und leichtem Unwohlsein, aber in seltenen Fällen auch bis zum Kreislaufschock führen.

Sie sollten uns vorher informieren, wenn:

Vor CT-Untersuchungen, bei denen evtl. Röntgenkontrastmittel gespritzt wird, müssen Sie 4 Stunden nüchtern bleiben. Bei der Terminvergabe werden wir Sie über diese Notwendigkeit informieren.

Nach einer intravenösen Kontrastmittelinjektion sollten Sie viel trinken, da das Kontrastmittel dann schneller über die Nieren wieder ausgeschieden wird.

Wenn es schon Voraufnahmen gibt, oder Voruntersuchungen mit anderen bildgebenden Verfahren (Röntgen, MRT, Ultraschall) durchgeführt wurden, sollten Sie diese Aufnahmen oder Befunde unbedingt mitbringen. Das erleichtert uns eine exakte Diagnose.

Wenn Sie noch Fragen zum Sinn oder Ablauf der Untersuchung haben, oder etwas nicht verstanden haben: Bitte fragen Sie uns danach; wir werden Ihnen gerne Auskunft geben.